
| Excerpt 4/2004 |
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Sorry, no English translation available. FOOD DESIGN is a German language publication. Aus der NaturFrucht- und Gemüsezutaten für neue ProduktideenPulver, Pasten, Fasern oder ganze Stückchen - Früchte sind heute in jeder beliebigen trockenen Variante erhältlich und einsetzbar. An apple a day …Gespickt mit Vitaminen, Mineralstoffen und speziellen Phytonährstoffen tragen Früchte wesentlich zu einer gesunden Ernährung bei. Die meisten Fruchtarten sind reich an Vitamin C, Bananen sind für ihren hohen Kalium- und Riboflavingehalt bekannt und in Aprikosen, Mandarinen und Mangos ist viel Beta-Carotin enthalten. Vitamin A findet man vor allem in Mangos, Kirschen und Papayas, Vitamin B in Erdbeeren, Feigen und Pfirsichen sowie Niacin in Bananen und Himbeeren. Feigen, Datteln und Äpfel sind bekannt für ihren hohen Ballaststoffanteil. Auch für ihre antioxidativen Eigenschaften werden Früchte geschätzt, insbesondere Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Zwetschgen sind für einen hohen Gehalt an Antioxidantien bekannt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Antioxidantien das Risiko von Krebs oder Herz-Kreislaufproblemen reduzieren können. Früchte enthalten auch in unterschiedlichem Maße Phytochemikalien. Diese sind für deren Farbe, Geruch und Geschmack verantwortlich und zeigen gesundheitsfördernde Eigenschaften. Andere Studien belegen entzündungshemmende Eigenschaften bestimmter Fruchtarten. So bieten beispielsweise Cranberries eine vorbeugende Wirkung bei einer Neigung zu Blasenentzündungen. Anwendung ohne GrenzenWegen ihres süßen Grundgeschmacks werden Fruchtzutaten mit reduziertem Wassergehalt in erster Linie in süßen Produkten eingesetzt. Man denke an fruchtig gefüllte Cerealienkissen oder Backwaren, an Müslimischungen und Müsliriegel mit Fruchtstückchen. Doch auch in pikanten Produkten wie etwa fruchtigen Salsas halten Fruchtbestandteile zunehmend Einzug. Getrocknete FruchtTrockenfrüchte stehen als Fruchtpulver oder Fruchtstückchen in verschiedenen Größen und Formen zur Verfügung. Der billigste Trocknungsprozess ist einfaches Dehydrieren. Die Trommeltrocknung wird meist zur Herstellung von Fruchtpulver eingesetzt, die in solchen Produkten verwendet werden, wo es nicht auf die stückige Erscheinung ankommt. Die Gefriertrocknung ist dagegen relativ teuer und wird dort eingesetzt, wo man die Fruchtstückchen möglichst in ihrer ursprünglichen Qualität hinsichtlich Farbe, Aroma, Form sowie die ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltstoffe erhalten will. Besondere Qualität liefert auch der URC Prozess von Taura, bei dem Wasser innerhalb von Sekunden unter hohem Vakuum entzogen wird. FettersatzFettarme Produkte fallen häufig in der Verbrauchergunst durch, da sie nicht das erwartete Essvergnügen bringen. Wurde noch vor zehn Jahren viel mit Hydrokolloiden herumexperimentiert, wenden sich heute die Produktentwickler häufig den aus Frucht gewonnenen Zutaten zu, um damit ansprechendere „leichte“ Rezepturen zu kreieren. Die drei am häufigsten als Fettersatz eingesetzten Fruchtzutaten sind Apfel, Pflaume und Feige. Alle drei haben keinen sehr starken Eigengeschmack, jedoch einen hohen Anteil an Ballaststoffen und Pektin. Apfelfaser, ein Kuppelprodukt der Fruchtsaftherstellung, hat eine hohe Wasserbindekapazität und kann daher als Verdickungsmittel und gleichzeitig als Ballaststofflieferant eingesetzt werden.
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